Nachwuchs 09.02.2018 — 15:19 Uhr

Mit Mainzer Tugenden bestehen

U23 am Samstag bei Eintracht Stadtallendorf

Heinz Mörschel beim Hinspiel gegen Stadtallendorf

Temperaturen um den Gefrierpunkt, ein gefrorener, holpriger Platz und ein starker Gegner: Auf die U23 warten zum Anpfiff am Samstag um 14 Uhr einige Herausforderungen beim Spiel gegen die in Nordhessen beheimatete Eintracht aus Stadtallendorf in der Regionalliga Südwest.

Höchste Zeit, all das auszublenden und die Negativserie, die bereits im letzten Jahr ihren Anfang nahm und am vergangenen Wochenende beim 0:4 (0:3) gegen den FC Astoria Walldorf ihre Fortsetzung fand, zu beenden. „Wir müssen noch mehr Willen zeigen, ein ekliger Gegner sein und in der Vorwärts- und Rückwärtsbewegung richtig Gas geben“, gibt Trainer Dirk Kunert die Mainzer Grundprinzipien als Marschrichtung für seine Spieler vor.

Fehler analysieren und an die Stärken erinnern

Nach dem enttäuschenden Auftakt in das Fußballjahr 2018 mit der deutlichen Niederlage in Walldorf bestand die Vorbereitung auf das Spiel in Stadtallendorf neben den Trainings- auch aus Analyseeinheiten. „Wir haben das letzte Spiel mit den Jungs klar und deutlich analysiert und die Fehler aufgezeigt. Aber es geht immer darum, sachlich zu bleiben und als Trainerteam positiv voranzugehen, Zuversicht auszustrahlen und auch auf die guten Sachen hinzuweisen, die wir in dieser Saison schon oft abgeliefert haben."

Neben einer starken Stadtallendorfer Mannschaft und den Witterungsbedingungen ist auch der, aufgrund von erkrankten und verletzten Spielern, überschaubare Kader ein weiterer Faktor, der das Team herausfordert. Auf die Basics kommt es Kunert deshalb umso mehr an: „Es geht darum, noch mehr Zweikampfhärte reinzukriegen. Die Witterungsbedingungen werden nicht einfach sein. Das kommt uns nicht immer entgegen, da müssen wir dann dagegenhalten. Wenn wir das tun, können wir vielleicht auch ein paar Sachen fußballerisch lösen.“

Starker Aufsteiger wittert seine Chance

Gegen die Eintracht aus Stadtallendorf wird das keine leichte Aufgabe. Bereits beim 0:0-Unentschieden in der Hinrunde bereitete die Truppe um ihren Top-Torjäger Del Angelo Williams den Mainzern einiges an Kopfzerbrechen. „Stadtallendorf ist ein sehr guter Aufsteiger und steht mit 30 Punkten hervorragend da. Sie waren im Hinspiel schon sehr unangenehm zu spielen. Eine reife, homogene Mannschaft, die richtig unangenehm zu spielen ist.“

Mit welcher Mannschaft das geschehen wird, lässt Kunert noch offen. Verletzte und kranke Spieler beschränken die Möglichkeiten, in der Aufstellung zu variieren, auf ein Minimum. „Marin Sverko und Maurice Neubauer sind krank, Malte Moos hat in dieser Woche nur Lauftraining absolviert. Kerem Bülbül und Sandro Loechelt sind verletzt. Dazu ist Jayson Breitenbach wegen seiner gelb-roten Karte aus dem Spiel in Walldorf gesperrt.

Zusammenrücken und gewinnen

„Das sind einige Ausfälle, die wir aktuell kompensieren müssen. Es geht aber nicht darum, Ausreden zu suchen, sondern das Beste aus der Situation machen. Dass sie mit schwierigen Voraussetzungen umgehen kann, hat die Mannschaft in der Hinrunde schon bewiesen.“ Damit der achte Auswärtsdreier in dieser Saison eingefahren werden kann, sind also wieder Mainzer Tugenden gefragt.

 

Teasermodul - YouTube

Teasermodul - Banner