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Spielbericht

Mwenes Traumtor hält Hertha auf Distanz

05ER verpassen frühe Führung gegen Berlin - Mwene kontert Tousart-Führung

Der 1. FSV Mainz 05 hat Hertha BSC am Montagabend in der OPEL ARENA beim 1:1 (1:1)- Unentschieden auf Distanz gehalten (zwei Spiele, acht Punkte weniger). Die Berliner Führung aus dem Nichts durch Lucas Tousart hatte Phillipp Mwene noch vor dem Seitenwechsel per Traumtor gekontert - zu einem Zeitpunkt, zu dem die Mainzer angesichts mehrerer hochkarätiger Gelegenheiten längst eine deutliche Führung verdient gehabt hätten. Weil der zweite Durchgang deutlich chancenärmer verlief als die ersten 45 Minuten, nehmen die Gäste einen nicht ganz unverdienten Punkt mit zurück in die Hauptstadt.

Für vier Veränderungen gegenüber dem Sieg über Bayern München hatte sich Bo Svensson entschieden. Und so kehrten Stefan Bell, Dominik Kohr, Jean-Paul Boëtius und Ádám Szalai in die Startelf zurück, während Alexander Hack, Danny Latza, Robin Quaison und Jonathan Burkardt zunächst auf der Bank Platz nahmen.

Vor dem Spiel

05ER mit druckvollem Beginn

Die erste Gelegenheit der Partie hatten die Hausherren: Nach einem Eckball von Mwene kam Bell aus zehn Metern an den Ball, setzte das Leder aber gut 20 Zentimeter über das von Hertha-Keeper Alexander Schwolow gehütete Gehäuse (5. Spielminute). Und die Mainzer sollten die Anfangsphase auch in der Folge dominieren. Boëtius kam nur wenig später zu einer Doppelchance, als er zunächst nach einem Einwurf von links und wenig später aus spitzem Winkel scheiterte (7., Schwolow zur Stelle - 8. Latte). Keine 60 Sekunden später parierte der Torhüter der Hertha einen Kohr-Volley sicher (9.). Eine 05-Führung wäre nach zehn Minuten mehr als verdient gewesen. Die erste Gäste-Chance hatte dann der Berliner-Kapitän Niklas Stark, der einen Kopfball nach einem Eckstoß, völlig freistehend, deutlich zu hoch ansetzte (13.). Die Hertha hatte nach mehr als drei Wochen Spielpause dennoch immer wieder Probleme, Spiel- und Passtempo der Gastgeber mitzugehen und wenig später ein weiteres Mal viel Glück: Nach fantastischem Steckpass von Leandro Barreiro tauchte Szalai frei vor Schwolow auf, versuchte es aus gut zehn Metern mit dem Chip, scheiterte aber an den Fingerspitzen des Torhüters (20).

Nach einer Phase des Leerlaufs, die den Gästen Zeit zum Durchatmen verschaffte, ging Matheus Cunha nach einer halben Stunde - vorausgegangen war ein Zweikampf mit Bell - weder zum ersten noch zum letzten Mal lautstark zu Boden und Schiedsrichter Sascha Stegemann entschied auf Freistoß. In dessen Folge kam der alleingelassene Tousart per Kopf an den Ball und überwand Robin Zentner aus acht Metern zur Berliner Führung (36.). Bitter nach dem bisherigen Verlauf des ersten Durchgangs. Doch der FSV hatte die angemessene Antwort parat - und was für eine! Mwene erwischte einen Rebound vor dem Strafraum, legte sich den Ball einmal vor und vollendete herrlich zum schnellen Ausgleich (40.). Für den Österreicher war es gleichzeitig sein erster Treffer im Oberhaus! Und die Mainzer wollten mehr. Kurz darauf erwischte Barreiro eine Flanke von Moussa Niakhaté nicht richtig, so dass Schwolow die verdiente Mainzer Pausenführung verhinderte (41.). Das Remis für die Berliner beim Gang in die Katakomben war insofern äußerst schmeichelhaft.

Durchgang eins

Weniger ereignisreich nach dem Seitenwechsel

Unverändert kamen die 05ER zurück aufs Feld. Doch es dauerte nach Wiederbeginn, bis sich etwas tat. Die erste Gelegenheit hatten erneut die, zumindest optisch, weiter überlegenenen Mainzer. Nach einer weiteren Ecke von Mwene setzte Jeremiah St. Juste das Leder per Aufsetzer auf die lange Ecke, doch Schwolow parierte sicher, weil der Innenverteidiger zu wenig Druck hinter den Ball gebracht hatte (60.). Nur wenig später tankte sich Karim Onisiwo rechts im Strafraum durch, scheiterte aus spitzem Winkel aber ebenfalls an einem Reflex des Berliner Keepers (62.). Die erste Gelegenheit der Gäste nach Wiederanpfiff hatte drei Minuten später Cunha, dessen Schlenzer Zentner um den Pfosten wischte (65.).

Die zweiten 45 Minuten präsentierten sich bis hierhin deutlich weniger ereignisreich als das Geschehen in Durchgang eins, hochspannend blieb es dennoch. In Minute 72 reagierte Svensson zum zweiten Mal und brachte Robert Glatzel für Szalai. Doch während den Mainzern offensiv zunächst wenig gelingen wollte, mussten sie in der 82. Minute nach einem Berliner Konter tief durchatmen. Santiago Ascacibar hatte Krzysztof Piatek bedient, der den Querpass aus wenigen Metern aber zum Glück für die 05ER nicht im Tor unterbringen konnte. Die 05ER reagierten noch einmal und brachten in Quaison, Latza und Brosinski frische Kräfte, mehr als der eine Punkt sollte aber nicht mehr drin sein. In der Nachspielzeit sollte der FSV zwar noch einmal am Sieg schnuppern, als Niakhaté nach einem Eckball aus elf Metern an Schwolow scheiterte (90.+1) und Glatzel eine Brosinski-Flanke neben das Gehäuse setzte (90.+2), doch wenig später war Schluss in der OPEL ARENA.

Durchgang zwei

Nach nun 31 absolvierten Partien, und vor dem Rhein-Main-Derby bei Eintracht Frankfurt am Sonntagnachmittag (15.30 Uhr), haben die 05ER durch das Remis gegen Berlin 35 Zähler auf dem Konto. Und auch wenn der ganz große Befreiungsschlag gegen die Hertha verpasst wurde, darf sich der FSV weiter mehr als berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen.

Spieldaten
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Aufstellung

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Reservebank:

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Trainer:

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Spielerdaten
0 Tore 0
0 Torschüsse 0
0 Torvorlagen 0
0 Ballkontakte 0
0 gespielte Pässe 0
0 angekommene Pässe 0
0 Fehlpässe 0
0% Passquote 0%
0% Zweikampfquote 0%
0 Foul / Hand gespielt 0
0 Gefoult worden 0
0 Abseits 0

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