Profis 05.03.2021 — 23:17 Uhr

"Auch dieser Punkt bringt uns weiter"

Zufriedenheit über stabile, dominante Leistung / Svensson: "Ärgerlich, dass wir uns nicht belohnt haben"

Dominik Kohr beackerte gegen den FC Schalke 04 wieder das zentrale Mittelfeld im Spiel der 05ER und sorgte mit seinen Teamkollegen für jede Menge Stabilität.

Auf der Habenseite des 1. FSV Mainz 05 standen am Ende der 95 Minuten beim FC Schalke 04 insgesamt 19 Abschlüsse, auf der Anzeigetafel in der Schalker Arena prangten jedoch zwei Nullen. Nach dem torlosen Unentschieden waren die Gefühle der Mainzer gemischt. Einerseits waren sie zufrieden mit einer ab der 25. Minute defensiv stabilen, bis zum Schluss dominanten Leistung, andererseits trauerten die 05ER den zahlreichen Chancen nach, mit denen sie die Partie problemlos für sich hätten entscheiden können. Aber, "auch dieser Punkt bringt uns weiter. Wie fit wir sind und den Gegner, der stehend K.O. war, bis zum Schluss beackert haben, spricht für uns und unsere Arbeit unter der Woche. Das ist wichtig", betonte Dominik Kohr nach der Partie.

Auch Cheftrainer Bo Svensson sah nach den ersten 20 Minuten, "in denen wir uns erstmal auf die Schalker und ihr System einstellen mussten" bis zum Schlusspfiff "ein Spiel, in dem wir total dominiert haben."

Stimmen nach #S04M05

Svensson: "Was uns gefehlt hat, war natürlich das Tor, aber wir müssen auch einige Sachen im letzten Drittel besser machen, um uns noch mehr Torchancen zu erspielen. Von der Leistung her, war das absolut in Ordnung, teilweise sehr gut. In der zweiten Halbzeit hat 90 Prozent des Spiels in der Schalker Hälfte stattgefunden. Es hat nur das Tor gefehlt, das ist natürlich schade. Ich bin heute nicht enttäuscht, denn die Leistung war sehr gut. Es ist nur ärgerlich, dass wir uns nicht belohnt haben."

Jeremiah St. Juste: "Wenn man das Spiel gesehen hat, ging es nur in eine Richtung. Wir hätten bei unseren zahlreichen Möglichkeiten nur das Tor treffen müssen. Wir waren das bessere Team und hätten drei Punkte verdient gehabt. Im letzten Drittel waren wir nicht konsequent genug. Defensiv waren wir sehr gut, auch mit dem Ball waren wir das bessere Team und können Selbstvertrauen mitnehmen. Aber wir müssen unsere Chancen nutzen."

Jeremiah St. Juste und seine Teamkollegen hatten fast 70 Minuten lang die Hoheit über die Partie.

Dominik Kohr: "Wir konnten Schalke auf Distanz halten, das war erstmal das Hauptziel. Aber klar, bei den zahlreichen Chancen und 20:2-Torschüssen muss mindestens ein Tor für uns rausspringen. Das ist das einzige, was wir uns heute ankreiden müssen. Wir werden das aufarbeiten und dann geht der Fokus auf das nächste Spiel gegen Freiburg. Es hat auch bei den Chancen ein bisschen das Quäntchen Glück gefehlt. Wir schauen von Spiel zu Spiel, auch dieser Punkt bringt uns weiter. Wie fit wir sind und den Gegner, der stehend K.O. war, bis zum Schluss beackert haben, spricht für uns und unsere Arbeit unter der Woche. Das ist wichtig."

Stefan Bell: "Wir haben gegen einen Gegner gespielt, der eine spezielle Woche hinter sich hat. Das ist zunächst mal nicht einfach. Das haben wir am Anfang gemerkt, aber so ab der 25. Minute wurden wir besser, stabiler und haben das Spiel in die gegnerische Hälfte verlagert. Die ganze zweite Halbzeit waren wir konstant gut, haben Schalke in die eigene Hälfte gedrückt. Wir waren richtig dominant, aber wir müssen uns daraus mehr klare Torchancen erspielen, noch mehr zwingende Aktionen."

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